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Energietechnik

In der Energietechnik kommen PVD-Schichten in der Herstellung von Dünnschicht-Solarzellen, oder auch zur Effizienzsteigerung kristalliner Solarzellen zum Einsatz. So werden zum Beispiel lichtdurchlässige und leitfähige Oxide, sog. TCO-Schichten (Trans­pa­rent Con­duc­tive Oxides) als Frontkontakt der Zellen abgeschieden. Auch die Fertigung des Rückkontaktes kann durch die Abscheidung von Metallen erfolgen.

Auch in der Solarthermie kann durch geeignete PVD-Beschichtung von Kollektorröhren die Effizienz der Stromerzeugung gesteigert werden: So werden lichtdurchlässige, leitfähige Oxide, kurz TCO (Trans­pa­rent Con­duc­tive Oxides) genannt, auf die Außenseite dieser Röhren mit dem Ziel aufgebracht, den Übergang der einfallenden Sonnenenergie auf ein sich im Inneren der Röhre befindliches Medium verlustfreier zu gestalten. Ihre Eigenschaften nach außen als hervorragende "Absorberschicht" für Sonnenenergie, und auf der Röhreninnenseite als "Wärmespiegel" zu wirken, tragen direkt zu einer effizienteren Stromerzeugung in den anschließenden Turbinen bei. Darüber hinaus sind TCO's aufgrund Ihres metallkeramischen Aufbaus hochtemperaturfest und äußerst langlebig.

"TSS"-Tube Sputtering System von VTD: Mehrkammer-Beschichtungsanlage zur Beschichtung von Kollektorröhren für der Solarthermie,

Quelle: (C)VON ARDENNE Corporate Archive, Rolf Grosser

 

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